Offenbarung 1,18

Ein guter Mensch stirbt und kommt an einen Ort im Jenseits, da begegnet ihm der Teufel und spricht ihn an: „Du bist tot. Will­kommen in der Hölle, Freundchen!“, der gute Mensch antwortet überrascht: „Warum Hölle?! Ich war immer edel und gut!“
Teufel: „Ja und? Alle guten Menschen landen in der Hölle.“
Der gute Mensch: „Nein das kann nicht sein, die Bösen landen in der Hölle als Strafe für ihre Bosheit.“
Der Teufel erwidert: „Ich bin der Teufel, hallo?! Wieso sollte ich hier böse Menschen bestrafen? Ich mag böse Menschen. Ich bestrafe die Guten. So wie dich!“
Der gute Mensch: „Aber was passiert mit den Bösen, wenn sie sterben?“ Teufel: „Naja. Die kommen in den Himmel.“
Der gute Mensch: „und da werden sie von Gott bestraft, ja?“ Teufel: „Nein, Gott ist gnädig. Er vergibt alle ihre Sünden.“
Der gute Mensch: „Zum Teufel noch mal!“ Der Teufel: „Bitte nicht fluchen!“

Also wie steht es denn nun mit dem Teufel und seiner Macht?
Das Neue Testament redet im Zusammenhang mit Ostern davon, dass ein anderer die Herrschaft in der Hölle übernimmt, dass die todbringende Macht des Teufels gebrochen ist. Christus hat an Ostern die Schlüssel des Todes und der Hölle an sich genommen.
Tod, Teufel und Hölle kommen durch seinen Tod und seine Aufer­stehung an ihr Ende. Es ist der Teufel selbst der jetzt ausgespielt hat. Er wird mit dem Tod in den feurigen Pfuhl der Hölle geworfen und verliert seine todbringende Macht. Für uns Christen ist die Rede vom Teufel also passé und wir dürfen unsere Lebensfreude singen mit vielen lachenden Hallelujahs, das viele Osterlieder dominiert.

 

Wochenspruch: Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.     Offb 1,18

Wochenpsalm:   Psalm 118 – EG 747

Wochenlied:       EG 116 – Er ist erstanden, Halleluja

Download:          ANgeDACHT 2023-15

 

Zu Beginn dieser Woche grüße ich Sie herzlich

Pfarrer Matthias Welsch
Vorstand Personal und Diakonie, LAFIM-Diakonie