Psalm 103,2

Dankbarkeit steht in dieser Woche ganz besonders im Mittelpunkt. Loben und Danken. Und nicht zu vergessen, was Gott uns Gutes getan hat. Im Kleinen und Großen. Im Gestern und Heute.
Mein Herz quillt noch reichlich über von Dankbarkeit, wenn ich an unser fröhliches Jahresfest, das wir letzte Woche in Bad Belzig gefeiert haben, denke. Der Blick in die vielen zufriedenen Gesichter der Kolleg:innen und Gäste stimmt mich unendlich dankbar. Reich beschenkt haben wir uns da gegenseitig – mit Lachen, guten Gesprächen und Begegnungen. Und Gott war und ist immer mit dabei – um uns, mit uns, durch uns! Halleluja!
Dankbarkeit! Das heißt auch, sich darauf zu besinnen, nichts als selbstverständlich anzunehmen. Nicht den Menschen, der unsere Mülltonne jede Woche im Morgengrauen abholt. Nicht das kostbare Trinkwasser, dass beim Aufdrehen des Hahnes aus der Wand fließt. Nicht das Essen auf unseren (hoffentlich) reichlich gedeckten Tischen. Klagen kommt uns oftmals schneller über die Lippen als Dank. Aber dieses klitzekleine Wort DANKE öffnet Herzen, macht glücklich und ja, auch demütig. Wer dankbar ist, lebt in Gottes Geist.
Die biblischen Texte dieser Woche erzählen uns von Menschen, die Gott danken, weil sie Bewahrung, Schutz und Heilung durch Gott erfahren. Und sie loben und preisen Gott dafür. Der Aussätzige, der durch Jesus geheilt wird. (Lukas 17,11-19) Jakob, der auf der Flucht vor seinem Bruder Esau den Traum von der Himmelsleiter träumt und Gottesgegenwart und Behütung erfährt. „Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.“ (Gen 28,15b)
An jedem Tag findet sich etwas, wofür wir danken können. Egal wie anstrengend der Tag war. Vielleicht schreiben Sie sich jeden Abend eine Sache auf, für die Sie dankbar sind. Und sei sie noch so klein…
Sie finden was! Da bin ich mir sicher!

 

Lasst uns beten:    Ewiger Gott, du hilfst allen, die deinen Beistand erbitten: Vermehre unter uns Glauben, Hoffnung und Liebe, dass wir gern tun, was du von uns erwartest, und dich alle Zeit mit Worten und Taten preisen. Durch Jesus Christus, unsern Herrn.
                                      Gott, deine Güte erhält unser Leben. Dich loben, die deine Treue erfahren. Lass uns merken, wenn du uns bewahrst, und wahrnehmen, wie du uns leitest. So wird unser Leben dich loben und unser Dank dich rühmen.
                                     Jesus Christus, dein Wort macht Hoffnung. Dein Wort wirkt Wunder. Dein Wort erleuchtet unser Leben. Wir danken dir und preisen dich heute und in Ewigkeit. Amen.

Wochenspruch:     Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)

Wochenpsalm:      Psalm 146

Wochenlied:           EG 333 – Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn

Download:              ANgeDACHT 2023-38

Zum Start in die neue Woche grüße ich Sie herzlich aus den Zentralen Diensten in Potsdam

Sabine Papies
(Mitarbeiterin Stabsstelle Unternehmensentwicklung und diakonische Kultur)