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Konsequent Nachhaltig

Klimaschutz und Nachhaltigkeit

In unserem Leitbild heißt es: „Wir folgen dem gemeinsamen Lernweg der evangelischen Kirchen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“. Der Klimawandel ist zusammen mit dem Verlust der Artenvielfalt das drängendste Problem dieser Zeit.

Wir sind Gewinnerin des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024 für Unternehmen in der Kategorie Soziale Dienste und Pflege. Zudem wurden wir mit dem Preis für Nachhaltigkeitsprojekte 2024 (DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität) und dem ESG Transparency Award 2025 (EUPD Research ESG) ausgezeichnet.

Die Lafim-Diakonie hat die Vision bis 2035 CO2-neutral zu arbeiten. Hierfür erstellen wir jährlich eine CO2-Bilanz, um die Fortschritte zu dokumentieren und nötige Veränderungen anzustoßen. Im Vergleich zu 2017 und 2024 haben wir unseren jährlichen CO2-Ausstoß durch Treibstoffe, Energie bereits um 39 % reduziert. Entscheidend für diesen Erfolg ist die Umrüstung neuer Heizzentralen auf Wärmepumpentechnik, Installation von Photovoltaikanlagen und die Nutzung von zertifiziertem Ökostrom. Auch pflanzliche Alternativen in unseren Speiseplänen und emissionsarme Mobilität sind wichtige Hebel an denen wir konsequent arbeiten.

Unser Klimaschutzprojekt „Klima-Kocher“ in Kamerun.
Hier geht es zum Video

Die Idee: In ländlichen Regionen Westkameruns wird meist auf offenem Feuer und Holz gekocht – zulasten der Umwelt, der Gesundheit und der Lebenszeit vieler Frauen und Kinder. Unsere wärmespeichernden Kochtaschen (#KlimaKocher) reduzieren den Holzverbrauch um bis zu 60%, verringern Rauchbelastung und geben Zeit zum Lernen und Arbeiten zurück.

Hergestellt werden die Taschen bei unserem Partner AHPPV (Association Humanitaire pour la Promotion der Personnes Vulnérables) und PCI (Pro Climate Interantional) in Kamerun – von Menschen mit und ohne Behinderung. So entstehen faire Arbeitsplätze mit langfristiger Perspektive.

Unsere Ziele bis 2025

  • 19.000 Taschen verteilen
  • Über 100.000 Tonnen CO₂-Einsparung (Gold Standard zertifiziert)
  • Frauengruppen & ländliche Entwicklung fördern
  • Faire Arbeitsplätze & Teilhabe stärken.

Wir sind überzeugt: Klimaschutz beginnt im Alltag – und funktioniert, wenn er sozial gedacht wird. Egal ob im ländlichen Brandenburg, Kamerun oder sonst wo.

Nachhaltigkeitsbericht

GEMEINWOHL wird bei uns großgeschrieben und die Gemeinwohlökonomie hilft uns dabei.

Die Gemeinwohlökonomie (GWÖ) ist ein innovatives Wirtschaftsmodell, bei dem Werte wie soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität und Gerechtigkeit im Vordergrund stehen. Das Ziel ist eine ethische Wirtschaftskultur, in der Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und transparent gegenüber deren Interessenvertreter:innen auftreten.

Die Steigerung des Gemeinwohls ist uns besonders wichtig, daher sind wir bereits seit 2020 Mitgliedsunternehmen der Gemeinwohlökonomie und seit 2023 erstmals gemeinwohlbilanziert. Unsere Gemeinwohlbilanz bemisst nach klar definierten Kriterien den Beitrag der Lafim-Diakonie zum Gemeinwohl. Transparenz und Unabhängigkeit werden unter anderem durch eine externe Auditorin und das GWÖ-Testat gewährleistet und dokumentiert.

Ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte. Zeichnung: Nina-Marie Morenzin

Dabei zeigt die Gemeinwohlbilanz sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte unseres Handelns. Diese selbstkritische Anschauung bietet uns die Möglichkeit uns positiv zu entwickeln und immer wieder zu hinterfragen. Der offene Dialog ist uns hierbei besonders wichtig. In 2026 wollen wir unsere zweite Bilanz erstellen.

Klimaanpassung: Schutz für Kund:innen und Mitarbeitende

Angesichts der zunehmenden klimatischen Herausforderungen, wie Hitzewellen und Extremwetter in Brandenburg, hat die Lafim-Diakonie im Dezember 2022 beschlossen, ein umfassendes Klimaanpassungskonzept zu entwickeln. Ziel ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Einrichtungen zu minimieren und gleichzeitig unsere Kund:innen sowie Mitarbeitenden zu schützen. Der Abschlussbericht enthält detaillierte Handlungsempfehlungen zur Anpassung von Gebäuden und Außenanlagen. Maßnahmen wie Jalousien, Sonnenschutz und angepasste Begrünung sollen helfen, die Folgen von Hitze und Unwettern abzufedern und die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen zu sichern.

Unsere Klimaanpassungskonzept ist frei zugänglich, um anderen Einrichtungen den Zugang zum Thema zu erleichtern. Darüber hinaus sind wir aktives Mitglied im Zentralen Netzwerk Hitzeschutz des Landes Brandenburg und seit 2024 Unterstützerin des Projekts „Hitzeresiliente und Gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege (HIGELA)”, welche umfängliche Fortbildungen für unsere Mitarbeitenden ermöglicht hat.

Nachhaltige Beschaffung und Menschenrechte

Die Lafim-Diakonie ist eine Dienstleistungsunternehmen, aber auch bei uns werden Energie, Lebensmittel, Wohntextilien und Dienstbekleidung in relevanten Mengen eingekauft.

Gerade bei Textilien kommt es laut Medienberichten leider immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen in der Produktion und der Lieferkette. Unsere Dienstbekleidung beziehen wir deshalb aus regionaler Produktion aus der Lausitz. Bei unserer Flachwäsche sind wir seit 2022 Partner des Projekts Nachhaltige Textilien in Caritas und Diakonie in Zusammenarbeit mit dem Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Hier beschäftigen wir uns intensiv mit der Textilen Lieferkette und deren Herausforderung. Ziel ist es Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit und Umweltverschmutzung auszuschließen.

Wir setzen zudem seit 2023 die Anforderungen des in Deutschland geltenden Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes um. Dazu haben wir eine Grundsatzerklärung zur Wahrung der Menschenrechte und Umweltauflagen verfasst. Im Kern geht es darum die Risiken entlang der Lieferketten zu reduzieren und diese transparent zu machen.

Mit dem Code of Conduct beschreiben wir die grundlegenden Prinzipien für die Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern. Die darin enthaltenen Prinzipien stellen Mindeststandards für unsere Geschäftsbeziehungen dar.

Bericht zum LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz)

Ansprechpartner für das Thema ist unser Menschenrechtsbeauftragter Herr Christian Schehle
Kontakt: cschehle@lafim-diakonie.de

Umweltmanagement


Der Grüne Hahn ist das Umweltmanagement der Kirchen in Deutschland und der Schweiz. Es legt die selben strengen Kriterien wie die EMAS-Verordnung (Eco Management & Audit Scheme) an und hilft uns Umweltschutzbemühungen strukturiert in den Arbeitsalltag zu überführen.

11 Piloteinrichtungen durchliefen die Grüne Hahn Zertifizierung, die durch eine externe Revision bestätigt wurde. In den Umweltberichten finden Sie detaillierte Ziel- und Maßnahmenpläne:

Umwelterklärung 2019
Umwelterklärung 2020

Im Mai 2025 konnten wir die Lafim-Diakonie für Menschen im Alter mit ihren 31 Seniorenzentren und den Sozialstationen erfolgreich EMAS zertifizieren. Mehr Details entnehmen Sie der Umwelterklärung 2025 der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter.

Materialien zum Mitnehmen

Nur gemeinsam wird Nachhaltigkeit wirksam. Deshalb bieten wir von der Lafim‑Diakonie unsere selbst entwickelten Materialien kostenfrei zum Download, Weitergeben und Anpassen an.

♻ Mülltrennungs‑Aufkleber 

Aufkleber Restabfall

Aufkleber Verpackungen (grüner Punkt)

Aufkleber Papier 

Aufkleber Bio-Abfall

Aufkleber Weissglas

Aufkleber Grünglas

Aufkleber Braunglas

Aufkleber Batterie

Hier finden Sie die Mülltrennungs-Aufkleber in englischer Sprache  und polnischer Sprache.

Lizenz: CC BY-NC 4.0
Nutzung, Weitergabe und Anpassung ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke erlaubt

 

🌡 Kreuzworträtsel: Hitzeschutz für Senior:innen

Download 

Lizenz: CC BY-NC 4.0
Nutzung, Weitergabe und Anpassung ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke erlaubt

Inhalte des Nachhaltigen Adventskalenders.

Texte Adventskalender 2025
Teil 1:  1.–7.12. | Teil 2: 8.–16.12.  | Teil 3: 17.–24.12.

Content für Ihre Nachhaltigkeitskommunikation im Dezember. Wir arbeiten hier vertrauensvoll mit MyAdvent zusammen.

Netzwerke und Kooperationspartner

Den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen verstehen wir als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir laden Sie daher herzlich ein mit uns in den Austausch zu gehen, von unseren Erfahrungen zu profitieren und uns Ihre Anregungen zukommen zu lassen.

Ansprechpartner

Christian Schehle
Leitung Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Studiengang: Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen (Bachelor of Arts)

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