Lafim-Diakonie erneut für Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet

Der ESG Transparency AWARD zeichnet Unternehmen aus, die schon heute zukunftsweisende Nachhaltigkeitskonzepte in ihrer Organisation implementiert haben und darüber transparent in Form eines Nachhaltigkeitsberichts berichten.
Die Lafim-Diakonie gehört mit der erreichten Bewertung „Excellenzklasse“ zu den Vorreitern der Organisationen, die die Bedeutung einer transparenten Nachhaltigkeitsberichterstattung erkannt haben und bereits erfolgreich in der Praxis umsetzen.
Die feierliche Verleihung hat am 11. Dezember in der Nähe von Bonn stattgefunden.

Christian Schehle, Stabsstellenleiter Klimaschutz und Nachhaltigkeit, bei der Preisverleihung im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg bei Bonn

Auf Basis von knapp 25 Jahren Forschung und Analyse im Nachhaltigkeitssektor, gesetzlichen Rahmenbedingungen, bestehender Frameworks, globaler Standards, branchenübergreifender Best Practices sowie gesellschafts-, stake- und shareholderrelevanten Bedürfnissen, hat EUPD Research ein Qualitätsmodell zur wissenschaftlichen und praxisnahmen Bewertung von ESG Reports entwickelt.
Bewertet wurden die Cluster Transparency, Environmental, Social, Governance und Compliance.
Bereits seit 2020 ist die Lafim-Diakonie Mitgliedsunternehmen der Gemeinwohlökonomie und seit 2023 auch gemeinwohlbilanziert. Die Gemeinwohlbilanz der Lafim-Diakonie bemisst nach fest definierten Kriterien den geleisteten Beitrag zum Gemeinwohl. Transparenz und Unabhängigkeit werden durch ein externes Audit sowie das GWÖ-Testat sichergestellt.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Lafim-Diakonie zielt auf Klimaneutralität bis 2035 ab. Dabei setzt das diakonische Unternehmen auf einen ganzheitlichen, zukunftsorientierten Ansatz. Mit Innovation und Engagement wird danach gestrebt, einen positiven Umwelteinfluss zu erzielen und alle Mitarbeitenden in diesen Prozess einzubeziehen. Ein bereits erzielter Erfolg ist die Reduktion der CO2-Emissionen um 27 Prozent bezogen auf 2017. Dies wurde durch gezielte Energieeffizienzmaßnahmen und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen geschafft. Zur Strategie gehören beispielweise die konsequente Überwachung der CO2-Emissionen, der Einsatz von Ökostrom, die Installation von Photovoltaikanlagen, der Austausch veralteter Heizsysteme durch moderne Blockheizkraftwerke und erste Wärmepumpen sowie die Einführung von Elektrofahrzeugen. Weitere Maßnahmen sind etwa die Initiative „Klimafreundlich pflegen“ in Zusammenarbeit mit der AWO.