Nach dem Baubeginn Anfang des Jahres und der Grundsteinlegung im Februar konnte am 25.07.2025 das Richtfest für den Ersatzbau eines Werkstatt-Standortes für Menschen mit Behinderungen (WfbM) für den Arbeitsbereich Metall in der Stadt Brandenburg an der Havel gefeiert werden. Zukünftig werden an diesem Standort 120 Menschen mit und ohne Behinderungen tätig sein.

Auf den zwei Flurstücken entstehen neben dem Arbeitsbereich Metall ein Verwaltungsgebäude und der Arbeitsbereich Küche. Hier werden täglich bis zu 2.000 Essensportionen für Schüler:innen und deren Lehrer:innen, Kita-Kinder und deren Erzieher:innen, sowie für Beschäftigte, Bewohner:innen und Mitarbeitende der Einrichtungen von Fliedners produziert. Dieses Angebot ermöglicht Menschen mit Behinderungen, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.
Zu den Höhepunkten des feierlichen Akts, zu dem mehr als 100 Gäste anwesend waren, zählten der traditionelle Richtspruch des Zimmermanns sowie das symbolische Einschlagen der letzten Nägel durch den Geschäftsführer der Fliedners Lafim Diakonie gGmbH, Herrn Weyhe und des Standortleiters, Herrn Müller. „Der Ersatzneubau ist die Antwort auf die stetig wachsenden Bedarfe im Arbeitsbereich Metall am jetzigen Standort in der Grüne Aue und die daraus resultierenden zunehmend beengten Arbeitsbedingungen“, erklärte Alexander Weyhe.
Nach der festlichen Andacht trugen neben den Ansprachen der Unternehmensleitung die Grußworte des Superintendenten Herrn Wisch, des Kuratoriumsvorsitzenden der Lafim-Diakonie Herrn Stenger und Fliedners Gesamtwerkstattratsvorsitzenden Herrn Seeger zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Bei der anschließenden Beköstigung sammelten Beschäftigte und geladene Gäste erste Eindrücke, welche Produkte später an diesem Standort produziert werden.
Die Leitung des Projektes, Frau Kathrin Mauroschat, betonte: „Rückblickend war es für mich als Projektleitung besonders beeindruckend, wie gut Planer, Immobilienmanagement und Fachexperten für WfbM im Projektteam zusammengewirkt und eine gemeinsame Vorstellung von der Werkstatt der Zukunft entwickelt haben. Das Ergebnis lässt sich heute dank der ausführenden Bauexperten bereits erahnen“.
Dr. Jörg Antoine, der Kaufmännische Vorstand der Lafim-Diakonie, zeigte sich erstaunt, was in der kurzen Zeit seit der Grundsteinlegung geschafft wurde. Er dankte allen am Bau beteiligten Gewerken, dem Architekten und dem Planungsbüro.
„Mit der zweistelligen Millioneninvestition schaffen wir nicht nur eine moderne Arbeitsstätte, sondern eröffnen noch mehr Menschen mit Beeinträchtigungen neue Perspektiven, sich mit ihren Kompetenzen einbringen zu können.“
Die Fertigstellung des Projekts in der Friedrichshafener Straße ist für den Sommer 2026 geplant.
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