Mit der neuen Woche beginnt das neue Jahr und für viele auch wieder der Alltag nach den Festtagen. Die ersten Weihnachtsbäume werden zum Abholen auf die Straßen gelegt und vermutlich ist es grau und nass wie so oft im Januar. Die Festzeit ist vorbei.
Aber halt, stopp, der Wochenspruch für diese Woche sagt etwas ganz anderes und macht deutlich: für das Kirchenjahr sind wir noch mittendrin in der Weihnachtsfreude. So schnell können wir doch gar nicht fassen, was Weihnachten uns sagen will. Zum Glück hängen in ganz vielen Wohnungen zumindest noch die Herrnhuter Sterne und leuchten den drei Königen, die ja erst noch am 6. Januar zur Krippe kommen. Im evangelischen Kalender geht die Weihnachtszeit sogar noch über Heilige Drei Könige (Epiphanias) hinaus, nämlich bis zum letzten Sonntag nach Epiphanias, der in diesem Jahr am 28. Januar ist.
Bis dahin dürfen wir uns also die Weihnachtsfreude weiter ausmalen und hoffentlich noch viele Herrnhuter Sterne sehen, die uns an die Herrlichkeit erinnern, die wir nach dem Wochenspruch in der Krippe sehen konnten.
Denn Gottes Wort wird an Weihnachten so greifbar, so menschlich wie es nur irgendwie geht. Gott wird für uns Mensch, er spricht unsere Sprache, damit wir sein Leben spendendes Wort verstehen können. Daher lasst uns noch eine Weile fröhlich singen mit den für diese Woche vorgeschlagenen Wochenliedern, herzliche Einladung.
Wochenspruch: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Joh 1,14a
Wochenpsalm: Psalm 71 – EG 732
Wochenlied: EG 34 – Freuet euch, ihr Christen alle oder EG 36 – Fröhlich soll mein Herze springen
Download: ANgeDACHT 2024-01
Zu Beginn dieser Woche grüße ich Sie herzlich
Pfarrer Matthias Welsch
Vorstand Personal und Diakonie, Lafim-Diakonie