1.Johannes 2,8b

„Ihre Augen funkeln wie Sterne.“ „Hast du das Leuchten in seinen Augen gesehen?“ oder „Na, du strahlst heute aber!“
Es gibt diese Momente, wo wir Menschen begegnen, die irgendwie von innen heraus zu leuchten scheinen. Menschen, die einfach eine ganz besondere Ausstrahlung haben. Die von etwas erfüllt sind, das nicht verborgen bleiben kann. Und dieses Leuchten soll auch gar nicht ver­borgen bleiben, denn durch diese Menschen scheint Gottes Licht. Eben das wahre Licht, von dem im 1. Brief des Johannes geschrieben ist. Also nun bitte nicht physikalisch verstehen, dass Licht durch die Menschen hindurch scheint wie durch eine Fensterscheibe. Sondern diese Menschen haben sich von der Strahlkraft, die von der Geburt Jesu ausgeht, anstecken lassen. Und sie tragen das Licht weiter in die Welt.
So wie auch der Stern die drei Weisen zu Jesus an die Krippe führte.
Gott hat durch die Geburt Jesu das Licht in die Dunkelheit der Welt gesandt. Und die drei Könige erkannten diesen besonderen Hoffnungs­stern und folgten ihm nach. Noch heute lassen sich Menschen von Jesu Strahlen treffen. Dieses Hoffnungslicht dringt in die entferntesten Ecken der Welt. Es leuchtet auch dort, wo noch immer Dunkelheit in Form von Krieg, Gewalt und Naturkatastrophen herrscht. Vor keiner Grenze macht es halt. Der Apostel Paulus schreibt: „Gott hat uns einen hellen Schein in unser Herz gegeben.“ Und hier drinnen in unseren Herzen möge es uns ein Anker der Zuversicht und Hoffnung sein. Und von hier und „durch“ uns, scheint es dann in die Welt hinaus. Wir selbst tragen das Licht in die Welt. So erfüllt von Gottes Liebe können wir von innen leuchten und die gute Nachricht von Gottes Erscheinen in der Welt in die Welt hinaustragen.

„Wir sind von Gott umgeben, auch hier in Raum und Zeit, und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.“ (Arno Pötzsch)

 

Lasst uns beten:        Gottes Stern, leuchte uns, Himmelslicht der Schöpfung. Aus Finsternis und dunkler Nacht hat Gott der Welt das Licht gebracht. Gottes Wort die Welt erschuf, Menschen höret seinen Ruf. Wir haben seinen Stern gesehen und kommen voll Freude. Amen.
                                        (Christoph Biskupek/ Oliver Sperling)

Wochenspruch:         Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

Wochenpsalm:           Psalm 89,2–5.27–30

Wochenlied:               EG 410 – Christus, das Licht der Welt

Download:                   ANgeDACHT 2024-02

Zum Start in die neue Woche grüße ich Sie herzlich aus den Zentralen Diensten in Potsdam

Sabine Papies
(Stabsstelle Unternehmensentwicklung und diakonische Kultur)