Diese Worte sind ein beruhigender Zuspruch am Ende des Kirchenjahres. Ein ganzes Jahr liegt hinter uns, in dem wir alle sicher mit Herausforderungen, Aufgaben und vielleicht auch Entscheidungen konfrontiert waren, Helles und Dunkles gesehen haben. Gott erinnert uns daran, dass er unser Lehrer und das Licht ist. Er zeigt uns, was wirklich nützlich für uns ist, und dass er uns mit seinem Licht auf dem Weg begleitet, den wir gehen. Ein- sein- Zuspruch zum wach sein, wach bleiben.
Ich denke dabei an Gottes Gegenwart: In den Herausforderungen unseres Tages können wir uns manchmal allein fühlen. Dann fühlt es sich so an,
als läge die Last unserer Entscheidungen ganz allein auf unseren eigenen Schultern. Diese Worte möchten uns ermutigen, dass wir nicht allein gehen. Auch nach einem langen Tag dürfen wir uns in die Hand dessen legen, der uns mit seinem Licht führt, und darauf vertrauen, dass er uns durch die kommenden Termine, den Dienst, die Nacht und den nächsten Tag weiter begleitet.
Fühlen wir uns eingeladen, Gottes Führung zu erkennen: Wenn wir auf den heutigen Montag schauen, auf die kommende Woche. Lassen Sie uns auf Momente hoffen, in denen Dinge gelingen, wie wir sie geplant haben. Gottes Art, uns zu lehren, unterscheidet sich manchmal von dem, was wir erwarten. Deshalb dürfen wir im Rückblick auch dankbar sein für die Lernmomente, die uns Gott heute schenken wird.
Lassen Sie uns auf die Zukunft vertrauen. Gott leitet uns und zeigt, wenn eure Lichter brennen, was das Beste ist. Auch wenn manche Dinge unklar bleiben, eben noch nicht lichtdurchflutet sind oder wir vielleicht nicht sofort den „perfekten“ Weg erkennen, verspricht Gott, dass er da ist und uns führt. Wir stehen ganz in Erwartung der kommenden Adventswochen, die mit Kerzenschein für Vorfreude, andächtig sein und hoffnungsvolle Erwartung stehen.
Dieses Gottvertrauen wünsche ich Ihnen für die letzte Kirchenjahreswoche. Lassen Sie uns von unserem Licht „abgeben“ und einen hellen Blick für die Menschen haben, die dieser Stärkung bedürfen.
… und vielleicht ist die beigefügte Melodie zum Text von Kurt Marti eine Einladung zum singenden Innehalten.
Herzliche Grüße sendet
Peggy Bohm
Regionalleitung Wohnen
Wir beten: Herr, unser Gott, wir danken dir für diesen Tag und die Aufgaben, die du uns anvertraut hast. Danke, dass du uns führst und lehrst, auch wenn wir es nicht immer sofort verstehen.
Sei bei uns, schenke uns Licht, Weisheit und Vertrauen auf deine Gegenwart. Amen.
Wochenspruch: Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. (Lukas 12,35)
Wochenpsalm: Psalm 126 – EG 750
Wochenlied: EG 153 – Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel, der kommt
youtube evangelisches gesangbuch 153 – Google Suche
Der Himmel der ist Lied – Google Suche