Wir alle kennen Sorgen:
Sorgen um unsere Angehörigen, um unsere Gesundheit, schaffen wir alles – was von uns erwartet wird, wie geht es weiter in unserer Gesellschaft, im Zusammenleben der Staaten, angesichts der vielen Kriege und Katastrophen? Gründe, sich Sorgen zu machen, gibt es viele, doch sie dürfen uns nicht lähmen oder ohnmächtig machen.
Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir nicht allein gelassen sind mit unseren Sorgen, dass Gott und Menschen an unserer Seite sind, die unsere Sorgen teilen, uns trösten und stärken.
In der Übersetzung (Bibel heute) heißt es: „Und werft so alle eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft.“
Das heißt doch, ich muss mir erst einmal Gedanken machen: Was sorgt mich ganz persönlich und lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Und kann ich die Sorge abgeben, gibt es Lösungen, das ich mit ihnen umgehen kann. Im Vertrauen auf meinen Glauben weiß ich: Ein sorgenfreies Leben gibt es nicht, aber ich darf die Zusage, dass Gott für die Menschen sorgt, ernst nehmen und manche Sorge darf ich auch wegwerfen und ihm anvertrauen, er wird’s wohl machen.
Vielleicht finden Sie eine persönliche Strategie, mit Ihren Sorgen umzugehen: Sich mit Freunden auszutauschen, Musik hören, Singen oder Tanzen, ein Gebet sprechen, eine Kerze anzünden, bei einem Spaziergang im Herbst die Sonne und den Wind genießen oder was ihnen schon oft geholfen hat.
Ich wünsche Ihnen und mir Kraft und Zuversicht, unsere Sorgen und Ängste durchzustehen und manche einfach dem „lieben Gott“ zu überlassen.
Amen.
Wir beten (Segen): Mögest Du starke Wurzeln haben, die dich halten in den wechselhaften Winden der Zeit. Möge Freude stets dein Herz erfüllen, Gottes Kraft sollst du spüren alle Zeit. (irischer Segenswunsch)
Wochenspruch: Alle Eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für Euch. 1.Petr.5,7
Wochenpsalm: Psalm 127,1-2
Wochenlied: EG 127 – Wer nur den lieben Gott lässt walten
Download: ANgeDACHT 2025-40
Zu Beginn der Woche grüßt Sie herzlich
Christiane Soyeaux