Im heutigen ANgeDACHT geht es um Liebe und Annahme.
Immer mehr Jugendliche sind überzeugt, dass nicht einmal die eigenen Eltern wissen, wie es in ihrem Herzen aussieht. Auch Ehepaare, die schon sehr lange verheiratet sind, beklagen sich, dass der eigene Partner sie gar nicht kennt. Mit jemandem verheiratet zu sein und jemanden zu kennen, ist offenbar zweierlei.  Viele Menschen fühlen sich nicht angenommen. Menschen erwarten von Menschen, dass sie geliebt, angenommen und wertgeschätzt werden.
Dahinter steckt ein tiefer Wunsch nach einem friedlichen, liebevollen, harmonischen Miteinander. Nach Beziehungen ohne verletzende Worte und Taten, nach gelingenden Ehen, nach dem Ende von Kriegen und Konflikten. Alles nur ein frommer Wunsch und ferner Traum? Eine Wurzel von Konflikten ist die Angst: die Furcht, zu kurz zu kommen und übervorteilt zu werden, selbst nicht genügend geliebt zu werden.
Seid lieb zueinander“: So nimmt der große Traum Gestalt an, wo sich Menschen furchtlos in die Liebe Gottes fallen lassen. Darauf verweist uns der biblische Wochenspruch (1. Joh. 4,21): Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe“.
Gottes Liebe ist unter uns, weil Gott Jesus in die Welt gesandt hat, und durch ihn Gottes Liebe zu den Menschen erlebbar wurde. Gottes Liebe besteht nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und uns durch seinen Sohn miteinander versöhnt.
Lasst uns diese Berufung annehmen. Möge Gott uns dabei mit seinem Segen begleiten. Und möge Gott uns die Liebe Gottes spüren lassen. Möge Gott uns spüren lassen, was der 1. Johannesbrief so wunderbar sagt: „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm“. Dann werden wir das Salz der Erde und das Licht der Welt sein, wozu Jesus uns berufen hat!

 

Wir beten:              Gott, dass wir Dich und unsere Geschwister lieben, erwartest Du von uns! So bitten wir Dich: Zeige uns, dass das möglich ist! Stärke uns für die Aufgaben, die auf uns warten und stecke uns an mit Hoffnung und Zuversicht. Gott, wir bitten Dich auch: Sieh auf Deine Welt! Gebiete Einhalt allen Kriegstreibern dieser Erde! Sei bei allen, die unter Angst, Trauer, Krieg leiden, die sich auf ihren Wegen, auch den letzten Wegen, einsam fühlen, die keine Kraft mehr haben, weiterzugehen.

Wochenspruch:   Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.  (1.Joh. 4,21)

Wochenpsalm:     Psalm 1  – EG 702

Wochenlied:         EG 414   –  Lass mich, o Herr, in allen Dingen

Download:            ANgeDACHT 2025-43

 

Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen
Diakon Olaf Eggert