Herzlich willkommen! Absolvent:innen starten in der Lafim-Diakonie

Die Lafim-Diakonie freut sich über ihre Absolvent:innen, die ihre Ausbildung in den Bereichen Pflegefachkraft, Pflegehelfer:in, Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement sowie im Gesundheitswesen und Koch/Köchin erfolgreich abgeschlossen haben. Im Rahmen einer Feier wurden unsere neuen Mitarbeiter:innen herzlich willkommen geheißen, die bei uns nun nach ihrer Ausbildung durchstarten. Auch die Ausbilder waren vor Ort und wurden im Rahmen der Feierlichkeiten mit einem herzlichen Dank gewürdigt.

Nach einer Andacht mit Sabine Papies folgten persönliche Dankesworte, verfasst von Mitarbeitenden und Ausbildungsbegleitern. Die Präsentkörbe wurden liebevoll von Mitarbeiter:innen der LDT mit regionalen Produkten, selbst produziertem Honig und hergestellten Keramikengeln aus dem Werkstattbetrieb zusammengestellt.

„Da hängt mein Herz dran“

Eine von den Absolventinnen ist Wiktoria Pluciennik. Die 22-Jährige stammt aus Stettin und lebt seit vier Jahren in Templin. Ihre Ausbildung im Evangelischen Seniorenzentrum Richard Kirstein war geprägt von Höhen und Tiefen. „Die Ausbildung hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich 1000 Krisen zwischendurch hatte. Aber die Mitarbeiter haben mich immer unterstützt. Wir sind wie eine große Familie.“

Die deutsche Sprache war für sie anfangs eine Hürde, die sie aber mit Unterstützung gut meistern konnte. Die Freude über die Übernahme durch die LDMA ist bei der jungen Frau sehr groß. „Ich freue mich sehr, dass ich bleibe – vor allem im Evangelischen Seniorenzentrum Richard Kirstein. Da hängt mein Herz dran.“ Sie freut sich auf weitere Wege und Weiterbildungsmöglichkeiten, die bei der Lafim-Diakonie allen Mitarbeiter:innen offen stehen. Wiktoria Pluciennik hat noch einen wertvollen Rat an neuen Azubis bei der Lafim-Diakonie. „Vor allem nachfragen, wenn man etwas nicht weiß.“

Mit Mut und Motivation zum Abschluss

Auch Myrian Messop aus Cottbus blickt stolz auf ihre Ausbildung zurück. „Ich habe es mit viel Mut und Arbeit geschafft.“ Ihr Tipp: „Jeden Tag lernen und nicht auf morgen verschieben.“

Mohammad Barati, ebenfalls aus Cottbus, konnte im Vorjahr krankheitsbedingt nicht an der Feier teilnehmen. Nun holte er den Moment nach. „Am Ende wird man für seinen Fleiß belohnt und ist stolz darauf.“ Die Kolleg:innen im Evangelischen Seniorenzentrum Johann Hinrich Wichern seien für ihn zur Familie geworden. „Uns werden viele Möglichkeiten angeboten, die andere Einrichtungen nicht haben. Es macht einfach Spaß.“

Zwischen Zweifel und Zielstrebigkeit

Jamila Grafe aus Cottbus hatte während der Ausbildung immer wieder Zweifel. Doch die Ausbildungsleiter gaben ihr den nötigen Rückhalt. „Die Ausbildung ist abwechslungsreich, sehr komplex, aber lohnend.“

Laura Witteck aus Lübbenau beschreibt die drei Jahre als herausfordernd. Vor allem die Blockklausuren brachten sie an ihre Grenzen. Aber sie blieb dran. „Das ist mein Traumberuf.“ Sie empfiehlt, zunächst als Pflegehelferin zu starten und erst dann die Ausbildung zur Pflegekraft zu absolvieren.

Pflege braucht Nachwuchs

Frank Zachow, Geschäftsführer der LDMA, würdigte die Leistung der Absolvent:innen. „Die Auszubildenden sind so bedeutend, dass man sie eigentlich jeden Tag feiern müsste.“ Er betonte die gesellschaftliche Relevanz des Pflegeberufs.

„Wenn wir die jungen Menschen für diesen tollen Job nicht gewinnen können, dann werden wir diese Aufgaben in Zukunft nicht mehr wahrnehmen können.“ Pflege sei ein Beruf mit Zukunft. „Ich denke, dass die jungen Leute einen krisensicheren Job haben.“

Arbeiten bei der Lafim-Diakonie