Noch vor dem langen Himmelfahrtswochenende, am Mittwoch, den 28.05.2023, nahm sich der SPD-Fraktionsvorsitzende des Brandenburger Landtages, Björn Lüttmann, die Zeit, um sich über die Arbeit der Lafim-Diakonie zu informieren.
Dr. Jörg Antoine (Vorstand) der Lafim-Diakonie, Frau Eva-Maria Dressler (Geschäftsführerin der Altenhilfe) und die Pflegdienstleiterin des Elisabethstifts in Friedrichsthal, Frau Madeleine Bensch nutzten die Gelegenheit und stellten das landesweit agierende Unternehmen, die Angebote der Altenhilfe, sowie die Ausrichtung zur Nachhaltigkeit, dem Klimaschutz und die Zielerreichung CO2-Neutralität der Lafim-Diakonie bis 20235 vor.
Zu den sich anschließenden Gesprächsthemen gehörten u. a. die Herausforderungen der Zukunft im Hinblick auf Arbeitskräftesicherung und Attraktivitätssteigerung der Pflegeberufe.
Benannt wurden auch immer wiederkehrende Probleme in den Entgeltverhandlungen. Es werden zum einen nicht alle entstandenen Kosten anerkannt, so wie zum Beispiel die Kosten der zwingend notwendigen und auch geforderten Fort-/Weiterbildungen. Somit wird die Refinanzierung zunehmend kritisch, da nicht auskömmlich.
Auch sind die unterschiedlichen Interpretationen der Leistungen durch die Pflegekassen nicht nachvollziehbar. So macht es Unterschiede zwischen den Entgelten für gleich erbrachte Leistungen in Berlin und Brandenburg. Der Wunsch der Lafim-Diakonie wäre länderübergreifende einheitliche Finanzierung, eine zügige Entbürokratisierung und eine weitreichende Verlässlichkeit auf Landesebene für alle maßgeblichen Rahmenbedingungen.
Wie die Lafim-Diakonie der gesetzlichen Regelung, dem Abbau von Doppelzimmern, entgegenwirken möchte, verdeutlichen Planungen zur Erweiterung des Seniorenzentrums Elisabethstift, um einen Wohnbereich mit 26 Plätzen und dem Neubau einer Kita. Mit der Erweiterung und dem Bau der Kita soll das generationsübergreifende Zusammenleben von Jung und Alt weiter vertieft und noch erlebbarer werden. Zurzeit werden alle vorbereitenden Planungsunterlagen vorbereitet, und wir hoffen, so Dr. Antoine, dass wir im nächsten Jahr die Baugenehmigung erhalten.
Nach dem mehrstündigen und interessanten Austausch sagte Herr Lüttmann zu, angesprochene Themen und Fragen mitzunehmen. Sie an die verschiedenen Resorts und Fachausschüsse der Landesregierung weiterzugeben.
*Bild: v.l. Björn Lüttmann, Dr. Jörg Antoine, Eva-Maria Dressler, Madeleine Bensch