Mit bunten Fahnen, vielen Gesprächen und einer klaren Haltung für Vielfalt und Menschenwürde war die Lafim-Diakonie am 9. Mai erstmals beim Christopher Street Day (CSD) in Potsdam vertreten. Gemeinsam mit tausenden Menschen setzte die Veranstaltung in der Potsdamer Innenstadt ein sichtbares Zeichen für Respekt, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der CSD Potsdam stand in diesem Jahr unter dem Eindruck aktueller gesellschaftlicher Debatten rund um Vielfalt, Demokratie und den Schutz queerer Menschen. Rund um den Alten Markt und den Landtag Brandenburg kamen Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen – laut, bunt, politisch und zugleich herzlich und offen. Neben der Demonstration gab es Bühnenprogramm, politische Gespräche, Musik, Kulturangebote und zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten.

Die Lafim-Diakonie nahm erstmals am CSD Potsdam teil und setzte ein starkes Zeichen für Vielfalt, Offenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Fotoaktion am Stand der Lafim-Diakonie
Auch die Lafim-Diakonie war mit einem eigenen Stand vertreten und zeigte dabei im wahrsten Sinne des Wortes Farbe – Mitarbeitende trugen bunte T-Shirts und luden Besucherinnen und Besucher dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fotos zu machen und Vielfalt sichtbar zu machen.
Besonders beliebt war die kreative Fotoaktion am Stand. Mit einem bunt gestalteten Bilderrahmen, lustigen Accessoires wie farbenfrohen Brillen und weiteren Requisiten konnten sich Gäste fotografieren lassen und ihre persönliche Botschaft für Offenheit und Vielfalt festhalten. So entstanden viele fröhliche Begegnungen, spontane Gespräche und gemeinsame Erinnerungen an einen besonderen Tag.
Teilnehmer befürwortet Teilnahme der Lafim-Diakonie beim CSD
Besucher Casi aus Potsdam ist vor der Nikolaikirche in Potsdam als weißes und elegantes Einhorn unterwegs – definitiv ein Hingucker. „Für mich bedeuten der CSD Freiheit und Akzeptanz.“ Die Teilnahme am CSD ist also ein Muss. Dass die Lafim-Diakonie zum ersten Mal dabei ist, findet Casi sehr gut. „Egal, ob in der Pflege, im Krankhaus oder Kita – jeder darf so sein, wie er oder sie möchte.“
Ein weiterer Teilnehme aus Berlin ist regelmäßiger Gast bei den CSDs in ganz Deutschland – egal, ob Berlin, Potsdam, Köln, Hamburger oder Cottbus. „Für mich steht CSD für Vielfalt, man trifft immer nette Leute und fühlt sich herzlich willkommen. Auch er befürwortet die Teilnahme der Lafim-Diakonie am CSD.
Lafim-Diakonie zum ersten Mal dabei: Teilnahme am CSD soll Tradition werden
Für die Lafim-Diakone war die Teilnahme ein bewusstes Zeichen – wir als diakonische Organisation stehen für Menschenwürde, Nächstenliebe und ein respektvolles Miteinander -unabhängig von sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität, Herkunft oder Lebensgeschichte.
„Wir möchten zeigen, dass diakonische Arbeit und Vielfalt selbstverständlich zusammengehören, sagt Sandra Vedam, Leiterin der Abteilung der Unternehmenskommunikation. „Der CSD ist nicht nur ein Fest, sondern auch ein wichtiger Ort für Sichtbarkeit, Austausch und Solidarität. Wir sind heute zum ersten Mal dabei und hoffen, dass die Teilnahme zur Tradition wird.“
Lafim-Diakonie steht für Offenheit und Akzeptanz
Wir als Lafim-Diakonie sind zum ersten Mal beim CSD in Potsdam dabei, weil wir wollen, dass die Menschen so, wie sie leben und lieben, auch sein dürfen, betont Dr. Jörg Antoine. „Wir wünschen allen Teilnehmenden einen fröhlichen, friedlichen, tollen Tag“, sagt der kaufmännische Leiter der Lafim-Diakonie.
Wir als diakonische Organisation stehen für Vielfalt, Offenheit und Akzeptanz – und das nicht nur am CSD, sondern das ganze Jahr über, ergänzt Frank Eibisch. „Es freut uns, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei sind und auf diese Weise Haltung zeigen. Und wir danken allen, die sich für Offenheit und Akzeptanz einsetzen“, sagt der theologische Leiter der Lafim-Diakonie.
Lafim-Diakonie setzt mit der Teilnahme ein deutliches Zeichen
Die Stimmung vor Ort war geprägt von Offenheit, gegenseitigem Respekt und viel positiver Energie. Immer wieder entstanden Gespräche über gesellschaftlichen Zusammenhalt, über Erfahrungen mit Ausgrenzung, aber auch über Hoffnung, Veränderung und gelebte Vielfalt im Alltag.
Für die Lafim-Diakonie war der Tag ein wichtiger erster Schritt und ein deutliches Zeichen dafür, dass diakonische Arbeit Haltung zeigt – für Offenheit, für Teilhabe und für eine Gesellschaft, in der jeder Menschen respektiert wird.