Verantwortung
In unserem Leitbild heißt es: „Wir folgen dem gemeinsamen Lernweg der evangelischen Kirchen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.“ Der Klimawandel ist zusammen mit dem Verlust der Artenvielfalt eines der drängendsten Probleme unserer Zeit.Wir erstellen seit 2021 CO₂-Bilanzen, um unsere Fortschritte zu dokumentieren und notwendige Veränderungen anzustoßen.
Im Vergleich der Jahre 2021 und 2024 haben wir unseren jährlichen Gasverbrauch in den 31 Seniorenzentren von 16,5 GWh auf 13,5 GWh reduziert. Das entspricht bereits 18% weniger Erdgas.
Seit 2019 beziehen wir zertifizierten Ökostrom (TÜV Nord). Hierdurch konnten wir hier die Emissionen im Vergleich zum deutschen Strommix um 90% senken. Zudem investieren wir in Photovoltaikanlagen und produzieren Energie vor Ort. Dadurch konnte der Zukauf von Strom trotz etlicher neuer Wärmepumpenheizungen und Nutzung von E-Fahrzeugen konstant bei 4,3 GWh gehalten werden.
Seit Juli 2025 bieten wir eine vegetarische Menülinie in unseren Seniorenresidenzen an.
Die Gemeinwohlökonomie (GWÖ) ist unser Rahmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Es handelt sich dabei um ein innovatives Wirtschaftsmodell, bei dem Werte wie soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität und Gerechtigkeit im Vordergrund stehen. Das Ziel ist eine ethische Wirtschaftskultur, in der Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und transparent gegenüber deren Interessenvertreter:innen auftreten.2027 wird unsere nächste Gemeinwohlbilanz erscheinen.
Klimaanpassung: Schutz für Kund:innen und Mitarbeitende
Angesichts der zunehmenden klimatischen Herausforderungen wie Hitzewellen und Extremwetter in Brandenburg hat die Lafim-Diakonie im Dezember 2022 beschlossen, ein umfassendes Klimaanpassungskonzept zu entwickeln. Ziel ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Einrichtungen zu minimieren und gleichzeitig unsere Kund:innen sowie Mitarbeitenden zu schützen. Der Abschlussbericht enthält detaillierte Handlungsempfehlungen zur Anpassung von Gebäuden und Außenanlagen. Maßnahmen wie Jalousien, Sonnenschutz und angepasste Begrünung sollen helfen, die Folgen von Hitze und Unwettern abzufedern und die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen zu sichern.
Unser Klimaanpassungskonzept ist frei zugänglich, um anderen Einrichtungen den Zugang zum Thema zu erleichtern. Darüber hinaus sind wir aktives Mitglied im Zentralen Netzwerk Hitzeschutz des Landes Brandenburg und seit 2024 Unterstützerin des Projekts „Hitzeresiliente und Gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege (HIGELA)”, das umfängliche Fortbildungen für unsere Mitarbeitenden ermöglicht hat.
Verantwortungsvolle Beschaffung und Menschenrechte
Die Lafim-Diakonie ist ein Dienstleistungsunternehmen, aber auch bei uns werden Energie, Lebensmittel, Wohntextilien und Dienstbekleidung in relevanten Mengen eingekauft.
Gerade bei Textilien kommt es laut Medienberichten leider immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen in der Produktion und entlang der Lieferkette. Unsere Dienstbekleidung beziehen wir deshalb aus regionaler Produktion in der Lausitz. Bei unserer Flachwäsche sind wir seit 2022 Partner des Projekts Nachhaltige Textilien in Caritas und Diakonie in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Hier beschäftigen wir uns intensiv mit der Textilen Lieferkette und deren Herausforderungen. Ziel ist es, Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit und Umweltverschmutzung auszuschließen.
Wir setzen zudem seit 2023 die Anforderungen des in Deutschland geltenden Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes um. Dazu haben wir eine Grundsatzerklärung zur Wahrung der Menschenrechte und Umweltauflagen verfasst. Im Kern geht es darum, die Risiken entlang der Lieferketten zu reduzieren und diese transparent zu machen.
Mit dem Code of Conduct beschreiben wir die grundlegenden Prinzipien für die Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern. Die darin enthaltenen Prinzipien stellen Mindeststandards für unsere Geschäftsbeziehungen dar.
Bericht zum LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz)
Ansprechpartner für das Thema ist unser Menschenrechtsbeauftragter Herr Christian Schehle.
Kontakt: cschehle@lafim-diakonie.de
Umweltmanagement
Unsere 31 Seniorenzentren und die sechs Sozialstationen sind seit 2025 EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert. Das Ziel der EMAS ist die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung der genannten Angebote.Mehr Details entnehmen Sie bitte hier:Umwelterklärung 2025 der Lafim-Diakonie für Menschen im AlterUmwelterklärung 2026 der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter
Materialien zum Mitnehmen
Gemeinsam können wir wirksamer werden. Deshalb bieten wir von der Lafim Diakonie unsere selbst entwickelten Materialien kostenfrei zum Download, Weitergeben und Anpassen an.
️ Mülltrennungs‑Aufkleber
Aufkleber Restabfall
Aufkleber Verpackungen (grüner Punkt)
Aufkleber Papier
Aufkleber Bio-Abfall
Aufkleber Weissglas
Aufkleber Grünglas
Aufkleber Braunglas
Aufkleber Batterie
Hier finden Sie die Mülltrennungs-Aufkleber in englischer Sprache und polnischer Sprache.
Lizenz: CC BY-NC 4.0Nutzung, Weitergabe und Anpassung ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke erlaubt
️ Kreuzworträtsel: Hitzeschutz für Senior:innen
Download
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Netzwerke und Kooperationspartner
Den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen verstehen wir als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir laden Sie daher herzlich ein, mit uns in den Austausch zu gehen, von unseren Erfahrungen zu profitieren und uns Ihre Anregungen zukommen zu lassen.
Mit dem Studium des Casemanagements erlernen Sie die Fähigkeit unseren anvertrauten Menschen in ihren Behandlungswegen individuell zu unterstützen und die notwendige Leistungserbringung zu steuern. Sie agieren nach erfolgreichem Abschluss als Schnittstellenmanager.
Ablauf:Das Studium ist ein duales Studium, bei dem wir der Praxispartner sind. Sobald Sie mit uns einen Studienvertrag geschlossen haben, können Sie sich an der Universität DHBW Heidenheim immatrikulieren. Es wechseln sich dreimonatige Theoriephasen an der Hochschule mit gleich langen Praxisphasen bei uns ab. So kann die Theorie direkt in der Praxis angewandt werden und umgekehrt ergeben sich aus den Erfahrungen der Praxis neue Ansatzpunkte für die Theorie. Die Studiendauer beträgt 6 Semester mit 25 Modulen.
Was können Sie von uns erwarten?Durch unser professionelles Team im Geschäftsbereich Flieders werden sie in die umfangreichen Prozesse der Behindertenarbeit eingearbeitet. Sie erleben die Vielfalt des Casemanagement in der Praxis und können für sich Ihre Stärken herausfinden.
Mehr Informationen über den Studiengang finden Sie bei unserem Dualen Partner: DHBW Heidenheim
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